Die Frage was ich mir warum nähe oder …

… eben auch nicht, ist mir schon häufig gestellt worden.

Aktuell plane ich meine Herbst-Winter-Garderobe, nachdem ich meinen Schrankinhalt vor einigen Wochen auf Herz & Nieren geprüft habe.

Alle Teile, die nicht mehr passen habe ich in den Heimaturlaub mitgenommen & meine Kindheitsfreundin hat 95% der Teile ein neues Zuhause gegeben. Das freut mich total, weil es mir dann wirklich leicht fällt, mich davon zu trennen. Die restlichen 5% hat die Katzenhilfe Oberhausen als Spende bekommen, so dass der Verkaufserlös den bedürftigen Tigern zugute kommt. Das passt für mich als Katzenmama absolut!

Die Kleidungsstücke, die total abgetragen sind haben als letzte Aufgabe mir beim Polieren meiner Schuhe zu helfen.

Jetzt habe ich einen Überblick, was ich noch im Schrank habe & kann fröhlich drauflos planen.

Die Frage die ich mir bei aller Begeisterung für die vielfältigen Möglichkeiten im Nähuniversum immer stelle, lautet:

Ich möchte einfach meine Teile möglichst gut miteinander kombinieren können und nicht zu viele Einzelstücke im Schrank haben. Denn egal ob gekauft oder selbst genäht ist mein Ziel ein Dinosaurierkleiderschrank wie die liebe Frau Maier es beschreibt. Nachdem ich ihren Stilsicher in 8 Wochen Kurs gemacht habe fällt mir die Nähplanung definitiv wesentlich leichter! Mittlerweile können all die wundervollen Stoffe, die mir jedoch nicht entsprechen, mich nicht mehr verlocken & das hilft mir auf jeden Fall meine Pinunsen für die (für mich) richtigen Stoffe zusammenzuhalten.

Außerdem beschäftigt mich auch seit einigen Jahren die Frage nach der Nachhaltigkeit in meinem Leben. Verstehe mich bitte nicht falsch, ich shoppe schon gerne. Doch es gibt heute mehr Fragen die ich mir stelle als früher, wo es nur darum ging will ich das Teil & passt es.

Gerade am letzten Freitag kam die passende Bernina Freitagsfrage. Ich persönlich finde es wichtig mir auch darüber Gedanken zu machen. Upcycling ist im Bekleidungsbereich für mich im Bereich Businessmode eher raus. Wobei ich zum Beispiel aus einem tollen, leider an einigen Stellen abgeriebenen Samtrock Kissenbezüge nähe.

Nachhaltigkeit beim Nähen bedeutet für mich, dass ich:

  • qualitativ hochwertige Stoffe verarbeite, die unter guten Bedingungen produziert wurden (so habe ich auch lange etwas davon)
  • Probeteile in Farbe & Material nähe, die ich im Gelingfall auch trage, weil sie zum Rest meiner Garderobe passen
  • farblich in meinen Farben bleibe, die ich Dank Frau Maier klar habe
  • nur die Teile genäht werden, die ich wirklich benötige
  • die neuen Teile gute Kombipartner für die Bestandsgarderobe sind
  • bei Einzelstücken die aus dem Rahmen fallen sicher bin, dass es genug Gelegenheiten gibt das Teil zu tragen

Gerade die Klarheit was meine Farben angeht hilft mir sehr, da ich so nahezu Alles miteinander kombinieren kann.

So ist meine Farbpalette aufgegliedert:

Für den kommenden Herbst-Winter brauche ich noch die folgenden Teile:

  • einen Wintermantel der meine Kleider & Röcke verdeckt in schwarz oder dunkelblau (je nach Färbeergebnis eines Bestandsstoffes)
  • einen schwarzen Bleistiftrock
  • einen schwarzen Blazer
  • zwei Shirts in weiß & dunkelblau je einmal mit 3/4- & 1/1-Ärmel
  • je eine langärmelige Bluse in weiß, schwarz, grau & dunkelblau
  • eine weichfließende dunkelblaue Businesshose mit Schlag (ja, ich lieeeebe Schlaghosen)

Wie Du siehst, habe ich einige Projekte vor der Brust & ich freue mich schon darauf jetzt nach meinem Urlaub wieder zu Hause zu sein. Denn meine Nähmaschine & ich haben ganz schön Nachholbedarf nach der Trennung.

Nun muss ich nur die Entscheidung für die jeweiligen Schnitte treffen … Offen sind aktuell noch der Mantelschnitt & der Hosenschnitt. Die übrigen stehen für mich als bekennende Serientäterin fest!

Mein zuletzt genähtes graues Shirt mit Volant am Saum wird nach dem ersten Testtragen definitiv in Serie gehen!

Der Bleistiftrock wird dieser Schnitt sein:

Die Bluse ist mein Wohlfühlteil & wird nach diesem Schnitt sein:

Der Blazer wird natürlich, wie könnte es anders sein, nach meinem Schnitt genäht:

Um das Ganze auch gut abarbeiten zu können, habe ich mir einen Nähplaner erstellt. Ja, ich gebe es zu! Ich bin ein Strucki & auch vor meiner Leidenschaft macht diese Eigenschaft nicht halt …

Wie nähst Du? Munter drauf los oder auch geplant?

Wenn Du auch Interesse an dem Nähplaner hast, melde Dich gerne per E-Mail bei mir, dann sende ich Dir den Downloadlink zu.

Ich wünsche Dir jetzt einen wunderbaren Sonntag & ein wenig (Näh) Zeit für ein tolles Projekt ♥️

Dieser Beitrag enthält Spuren von Werbung aus Überzeugung ohne Bezahlung wegen Namensnennung.

2 Comments

Liebe Isa,
ich bin bei meinen Nähprojekten (noch) nicht so strukturiert und lasse mich gerne durch ein schönes Muster oder eine tolle Farbe des Stoffes locken.
Demnach habe ich viele Stoffe in meinem Bestand, die oft schon ziemlich lange im Regal auf ihre Bestimmung warten.
Früher habe ich dann auch mal gekauft, weil der Stoff gerade so günstig war – dies mache ich mittlerweile nicht mehr.
Deine genähten Teile gefallen mir sehr gut, vor allem der Blazer ist ein tolles LieblingsTeil.
Ich wünsche dir weiterhin viel Freude beim Zusammenstellen deiner Garderobe.
… dein Nähplaner interessiert mich sehr.
Liebe Grüße, Claudia

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