schnitterstellung

Warum Schnitte selber erstellen? Es gibt doch so viele …

Falls Du Dir diese Frage schon mal gestellt hast, bist Du hier richtig. Denn ja, es gibt unzählige wirklich tolle Schnittmuster & es macht wenig Sinn, das, was bereits gut funktioniert nochmal neu zu erstellen. Das ist auch nicht mein Anliegen.

Doch es kommt häufig vor, dass Du einen Kaufschnitt an so vielen Stellen ändern musst, um ihn auf Dich anzupassen, dass Du ihn „eigentlich“ auch direkt hättest selbst erstellen können. Mir ging es zumindest sehr oft schon so! Für mich ist das ähnlich frustrierend, wie mit gefühlten 100 Kleidern in die Umkleidekabine zu gehen und genervt/ frustriert/ traurig (such Dir was aus) wieder herauszukommen und ALLE Teile im Laden zu lassen, weil nicht ein Einziges gepasst hat.

Darauf hatte ich irgendwann keine Lust mehr und habe begonnen selbst Schnitte zu zeichnen. Zuerst mit ganz simplen Teilen in Oversize, denn da ist die Passform nicht soooooo wichtig *hüstel*. Später wurde ich immer mutiger & mein bisheriges Meisterstück ist mein kleiner Blazer.

mein kleiner Blazer

Vielleicht hast Du ihn schon mal gesehen. Es gibt ihn in meinem Freudenspender (ja, so nenne ich meinen Kleiderschrank) mehrere Exemplare davon.

Dank dieses Schnittes gibt es nun den Basiskurs Schnitterstellung, der am 14. Oktober startet.

Der Blazerschnitt hat bei den Nähbienen in meinem Umfeld für große Begeisterung gesorgt & viele wollten diesen Schnitt haben. Nun habe ich durch meinen Brotjob gar nicht die Zeit so viele Schnitte nach Maß zu zeichnen & ehrlicherweise hatte ich dazu keine Lust.
So entstand dann die Idee für den Online-Kurs zur Schnitterstellung.
Meine frühere Tätigkeit als Dozentin & meine Freude daran Anderen zu helfen ihr Wissen zu erweitern & Fähigkeiten auszubauen haben da natürlich ganz leise im Hintergrund „au jaaaa“ gerufen!

Mein Anliegen ist es also, dass auch Du die Fähigkeiten entwickelst, die Du benötigst um Dir die Kleidung zu nähen, die Dir entspricht & zu Deinem Körper passt! Denn so kannst Du Dich in Deiner Kleidung wohlfühlen & hast nicht das Bedürfnis ständig an Deiner Kleidung herumzuzuppeln. Kennst Du das auch? Ich mag es gar nicht, wenn ich ständig das Bedürfnis habe zu zuppeln …

Wenn Du also dieses Gefühl beim Nähen kennst …

na wenn das mal gut geht …

… dann bist Du in meinem Kurs goldrichtig! Denn wenn Du DEINEN perfekten Schnitt hast, kannst Du ihn so vielfältig abwandeln, dass Dir kaum jemand glauben wird, dass Du je an Deiner Kleidung gezuppelt hast oder Dich womöglich nicht wohlgefühlt hast.

Indem Du Deine Fähgkeiten auf ein neues Level hebst, kannst Du Dich selbst beschenken mit gut sitzender Kleidung, die wirklich zu Dir & Deinem Körper passt.

Es gibt Schnitte, die sind schon perfekt, doch die anderen kannst Du anpassen & eben auch selbst erstellen. Meine alten, auf mich angepassten Lieblingsschnitte nähe ich weiterhin und alle anderen kann ich mir selbst erstellen. Früher habe ich darüber Scherze gemacht, dass mein Hirn zwar nicht für Integralrechnung gemacht ist, mein textiles Gehirn dafür sehr ausgeprägt ist! Heute bin ich darüber sehr glücklich, denn Integralrechnung würde mir an dieser Stelle nicht helfen … Mein textiles Gehirn dafür schon & das Tolle ist, dass Du es auch anzapfen kannst.

hinter meiner Stirn sitzt es, mein textiles Gehirn

Mein textiles Gehirn sorgt nicht nur dafür, dass ich mir kleinste Details an Kleidungsstücken merken kann, die ich einmal in der Hand hatte, sondern auch dafür, dass ich ein Kleidungsstück sehe & es sich vor meinem inneren Auge in seine einzelnen Schnitt-Teile zerlegt.

Wenn Du also Interesse hast, ab dem 14.10. im Basiskurs Schnitterstellung mitzumachen, melde Dich gerne bei mir unter info@exclusiveneedle.com oder schau bei Facebook unter https://business.facebook.com/eXclusiveneedle/ vorbei. Dort habe ich in einem Live Video Alles zum Kurs erzählt.

Wie sieht es bei Dir aus? Hast Du schon mal Schnitte selbst erstellt nach Deinen Maßen? Hast Du Lust dazu, Deine Komfortzone zu verlassen & Deine Fähigkeiten auf ein neues Level zu heben?
Ich freue mich auf jeden Fall schon jetzt wie Bolle auf den Kurs!

Ich wünsche Dir jetzt einen wunderbaren Sonntag & ein wenig (Näh) Zeit für ein tolles Projekt ♥️

Warum Schneidern so viel mehr ist als Nähen oder …

… warum ich meine Schnitte oft selbst zeichne

Kennst Du das?

Du machst Dich auf die Suche & na klar, Du findest kein Schnittmuster in dieser Art oder zumindest keines, dass es in Deiner Größe gibt oder Du musst eh immer total viel Anpassen …

Ja ja, der Teufel ist ein Eichhörnchen! Versteh mich bitte nicht falsch, ich finde Eichhörnchen toll & erfreue mich immer daran, wenn mir eines begegnet. Doch es ist wirklich manchmal wie verhext mit der Suche nach „dem Einen“ Schnittmuster.

Zu Beginn meiner Nähkarriere habe ich dann Schnitte genommen, die ein wenig in diese Richtung gingen und habe sie so lange verändert, bis es meiner Vorstellung nahe kam! Mit der Zeit hat sich mein Anspruch dann verändert. Die vielen Änderungen fand ich nervig und es war irgendwie doch nicht 100%ig MEINS!

Wie ist das bei Dir? Tobst Du Dich hier kreativ aus?

Gerade bei verbindenden Schlüsselstücken im Schrank lohnt sich für mich der Aufwand meine Idee zu 100% umzusetzen. Es macht mir Freude sie zu tragen & ich trage sie wirklich sehr lange Zeit.

Viele Jahre lang habe ich Bücher über Nähtechniken gelesen. Vor allen Dingen die alten Techniken faszinieren mich, weil diese oft noch wirkliche Kenntnisse und Fertigkeiten erfordern. Verstehe mich bitte richtig, ich bin eine schnelle Nähbiene und produziere gerne in Serie. Das darf auch gerne schnell gehen und ich habe wirklich viele schnelle Teile, die ich sehr liebe & in Dauerschleife trage! So ein handwerklich gut gearbeitetes Stück ist aber einfach etwas Besonderes.

Bis es zu meiner Idee kam, meine Art Schnitte nach eigenen Maßen zu erstellen als Online-Kurs anzubieten, habe ich oft gedacht dass ich mir die Sachen zurechtfrickel (das sagt der Ruhrpöttler für laienhaftes zusammenschustern). Mittlerweile ist mir allerdings klar geworden, dass genau das mehr mit maßschneidern als mit nähen zu tun hat. Somit ist mein Jugendtraum vom Schneidern & Designen doch neben meinem Brotjob wahr geworden.

Der Duden sagt dass maßschneidern 2 Bedeutungen hat:

  1. (als Schneider) nach Maß anfertigen
  2. etwas in der Weise anfertigen, erstellen, dass es bestimmten Wünschen, Anforderungen o.Ä. entspricht

Nähen ist laut Duden etwas Anderes:

  1. Teile von Textilien, Leder o.Ä. mit Nadel & Faden, mit der Nähmaschine zusammenfügen
  2. a) durch Nähen 1. herstellen b) durch Nähen 1. an, auf etwas befestigen

Du erkennst sicherlich den Unterschied? Wie sehen Deine Wünsche & Anforderungen an Deine Kleidung aus?

Gerade in der heutigen Zeit bin ich nicht alleine damit, mir Gedanken zu machen über die Produktionsbedingungen von Kaufkleidung. Ich kaufe auch Kleidungsstücke, allerdings kaufe ich gerne hochwertige Teile Second Hand & gebe auch meine Teile in gute Hände ab, wenn ein Kleidungsstück & ich uns entfremdet haben. Dazu schreibe ich dann ein anderes Mal mehr.

Mir ist es wichtig langlebige Teile in meinem Schrank zu haben, die mir & meinem Stil entsprechen. Wie kommst Du auch dahin, dass Dein Schrankinhalt Dein Freudenspender wird? Selbstverständlich ist dafür die Qualität des Materials wichtig, aber noch so viel mehr! Wie gut harmonieren Deine Teile miteinander? Welche Farben trägst Du gerne & wie gut sitzen die einzelnen Teile? Du weißt mit Sicherheit dass Du auf dem richtigen Weg bist, wenn Du Komplimente bekommst, dass Du wieder mal toll aussiehst & glaube mir, dass ist viel leichter als Du denkst.

Bei mir ist es mittlerweile so, dass ich in meinem Brotjob die Frauen inspiriere & sogar schon selbst genähte Kleidungsstücke kopiert werden. Für mich ist das wirklich ein megatolles Kompliment! Es bedeutet ja, dass ich ‚trotz viel Figur‘ oder auch gerade deswegen eine Inspirationsquelle bin & eines kann ich Dir sagen, das bin ich echt gerne!

Es gibt wirklich viele gratis zur Verfügung stehende Inspirationen im World Wide Web & ganz ehrlich, mich erschlägt diese Fülle ganz oft. Kennst Du das auch? Ich habe also in den letzten Jahren immer mal wieder nach Dingen, Techniken & Anleitungen gesucht. So richtig habe ich allerdings nicht das gefunden, was ich mir so vorgestellt habe. Also habe ich mit all den Inspirationen und Informationen im Kopf angefangen meine Schnitte selbst zu zeichnen. Es hat funktioniert & ich habe so viel Freude an diesen Teilen, weil sie eben einfach richtig sitzen! Ich bin fest davon überzeugt, Du kannst das auch.

Für meine Oma war es noch ganz normal, dass neue Kleidungsstücke auf dem Weg zum Kleiderschrank noch beim Änderungsschneider abgebogen sind. Aber sind wir doch mal ehrlich! Ein Kleid für 20€ bringe ich doch nicht für 20€ oder mehr zum Änderungsschneider. Mich mit schlecht sitzender Kleidung abzufinden ist zwar möglich aber mistig & so richtig wohlfühlen kann ich mich in so einem Teil auf gar keinen Fall! Wie siehst Du das?

Wenn Dein Körper auch Anforderungen an Kleidung hat, welche die Mode von der Stange nicht erfüllen kann, Du schon einiges an Erfahrung im Nähen von Kleidung hast & Deine Vorstellungen sich nicht einfach so mit Kaufschnitten verwirklichen lassen, dann ist mein Basiskurs Schnitterstellung genau das Richtige für Dich! Ich begleite Dich durch die Workshops & Du bekommst die Informationen, die Du wirklich brauchst, um Dir Deine Basisteile für die Garderobe abseits vom Casual-Look, die Du Dir wünschst zu erstellen!

Schneidern ist so viel mehr als nähen & auch in Dir steckt so viel mehr, als Du ahnst. Mein Onlinekurs befähigt Dich, dass Du Dir zukünftig Dein Wohlgefühl auf Deinen Leib schneidern kannst – ich freue mich darauf, Dich auf diesem Weg zu unterstützen.

Wir starten mit dem Kurs am 14.10.2019 & in den nächsten Tagen folgen weitere Infos.

Ich wünsche Dir jetzt einen wunderbaren Sonntag & ein wenig (Näh) Zeit für ein tolles Projekt ♥️

Wie Wünsche Bäume versetzen oder …

… warum ich wieder eine Tasche genäht habe

Diejenige, die mich kennt weiß, dass ich lieber Biesen oder hochkomplizierte Kleidungsstücke nähe als eine Tasche!

Taschen nähen stresst mich! Ich bin voller Bewunderung für fleißige Taschen-Näherinnen, wie die liebe Delia von Nähmusik. All diese Details und dann womöglich noch das Rumgefrickel (das sagt man im Ruhrpott für Gefummel) mit dem Reißverschluss. Dazu kommt noch die Entscheidung welche Einlage die richtige ist & welche Details mir besonders wichtig sind klar zu haben.

Hinterher bin ich stolz & reif für eine zweistündige Nackenmassage …

Da ich nun schon seit längerer Zeit auf der Suche nach einer Handtasche in dunkelblau war, die meine geliebte Beutelform hat, dabei nicht zu schwer ist, in der Ausführung schlicht & dabei als Allrounder die perfekte Begleitung in Job & Freizeit ist, musste ich selbst ran. Denn eine solche Tasche, deren Preis ich aktuell bereit bin zu bezahlen habe ich nicht gefunden.

Da Anleitungen nicht so mein Ding sind & ich in der Form eh keinen Taschenschnitt gefunden habe, bin ich kreativ an mein Schnittmustermaterial herangegangen.

Das sind nun die Schnitteile, aus denen mein neuer Allrounder entstanden ist:

Meist trage ich Silberschmuck, doch an Taschen mag ich auch sehr gerne andere Metalle. Hier habe ich nun antikmessingfarbene Teile gewählt & durfte während des Nähens feststellen, dass mein Endlosreißverschluss und der schöne Zipper nicht kompatibel sind … so ist das häufiger bei mir. Wie gut dass ich mich von solchen Kleinigkeiten nicht aufhalten lasse!

Der Taschenkörper und der Trageriemen bestehen aus Kunstleder. Das Futter habe ich aus einem Stoffrest gemacht, von dem Stoff den meine Kurstesterinnen für den Blazer bekommen haben. Der Stoff hat einen festen Griff und ist durch die gewebte Struktur ziemlich edel für ein Taschenfutter.

So sieht das fertige Modell aus, das Minna mit Freude präsentiert:

Ich mag den Knautschlook sehr & durch das Kunstleder wird sie auch bei Hamburger Wetter eine treue Begleitung sein.

Das Futter hat nahezu die gleiche Farbe wie das Kunstleder und ich liebe sie schon jetzt, nachdem sie eine Woche im Einsatz ist.

Super ist das geringe Gewicht, bei dem definitiv keine Ledertasche mithalten kann.

Wenn Du Dich regelmäßig in Großstädten bewegst, weißt Du die Vorteile eines Reißverschlusses garantiert ebenso zu schätzen wie ich.

Langfinger sind hier überall! Ich überlege nur gerade noch, ob ich den Zipper mit einem Lederrest aufpeppe, da ich ja auf das tolle Teil in Metallfarbe verzichten musste.

Heute darfst Du sogar einen Blick in meine Tasche werfen. Es ist ja noch aufgeräumt & ohne Krümel beim Blick hinein …

Sie hat zwei Innentaschen für meine beiden Handys und das, was sofort greifbar sein muss. Sowie eine große Teilung, um zum Beispiel Einkaufsbeutel o.ä. zu beherbergen.

Da ich eine notorische Schlüsselsucherin bin, hat sie auch einen Schlüsselfinder. Der Karabiner wird noch ausgetauscht, sobald ich einen in der richtigen Metallfarbe gefunden habe.

Hier ist nochmal ein Blick ins Innenleben aus einer anderen Perspektive.

Ich bin auf jeden Fall ganz verliebt & auch sehr stolz auf mich, dass ich mich endlich überwunden habe. Das Material lag nun schon seit mehreren Monaten im Nähzimmer *hüstel*.

Kennst Du das auch? Also dass Du ein Teil wirklich haben willst & Du dann doch eine gefühlte Ewigkeit brauchst, um es anzugehen?

Hinterher denke ich dann immer „war ja gar nicht so schlimm wie befürchtet“!

Ich wünsche Dir jetzt einen wunderbaren Sonntag & ein wenig (Näh) Zeit für ein tolles Projekt ♥️

Ein Jerseyblazer ohne Futter ist …

… genau das, was ich gerade brauche!

Der Sommer meldet sich und auch bei sommerlichen Temperaturen habe ich Termine, an denen es ziemlich formell zugeht.

Ein Blazer aus Sweat oder aus klassischem Businessmaterial ist doch eher zu warm. Sommerwolle vertrage ich nicht so gut, weil selbst die beste Qualität mich kratzt …

Also habe ich mich für einen festen Jersey entschieden. Das gleiche Material habe ich schon für diese Kombination verarbeitet.

Ich habe einmal alle Einzelteile für Dich geknipst. Ein Wunder dass ein Foto ohne Viktor gelungen ist!

Die Frage bei einem ungefütterten Blazer ist immer, wie gestalte ich das Innenleben? Wie versäubere ich das Ganze? Was passt zum Material?

Da dieser Blazer aus Jersey ist, habe ich mich für das Versäubern mit der Overlock entschieden. Für französische Nähte ist das Material zu dick & für eine Versäuberung mit Schrägband zu dünn, bzw. zu empfindlich.

Hier siehst Du ein paar Bilder vom Inneren:

Dann musste natürlich noch die Entscheidung getroffen werden, mit welchem Knopf ich den Blazer schließe.

Diese drei Knöpfe kamen in Frage:

Geworden ist es dann der große rote Knopf in der Mitte!

Das Knopfloch habe ich mit einem Flies verstärkt, da sonst bei Jersey die Knopflöcher häufig unregelmäßig werden.

Das Foto habe ich nach mehrmaligem Schließen & Öffnen geknipst.

Natürlich gibt es auch ein paar Bilder von Außen! Ich mag diese Blazerform sehr & trage sie zu nahezu allen Teilen. Egal ob Kleid, Rock oder Hose.

Besonders die Ziernaht mag ich gern!

Die Wiener Nähte vorne geben dem Blazer Form und Sitz. Das finde ich toll! Denn auch mit „viel Figur“ mag ich eher figurbetonte Kleidung. Walla-Walla-Mode macht es in meinen Augen optisch eher unansehnlicher! Den Schnitt habe ich selbst erstellt nach meinen Maßen.

Zum ersten Mal gibt es auch einen kleinen Film des Blazers!

Was trägst Du gerne im Sommer im Büro? Verrätst Du es mir?

Ich wünsche Dir jetzt einen wunderbaren Sonntag & ein wenig (Näh)Zeit für ein tolles Projekt ♥️

Psst 🤫 ich arbeite an Workshop 2 für meinen Beta-Kurs zur Schnitterstellung. Gestern ging Workshop 1 online & ich finde es gerade super spannend 😍!

Muss ein Blazer immer …

… gefüttert sein?

Ein Blazer war früher immer gefüttert, wenn er eine entsprechende Qualität hatte.

Mittlerweile gibt es da auch im hochwertigen Segment teilgefütterte & ungefütterte Blazer.

Für mich kommt es auf verschiedene Faktoren an, ob ich einen Blazer gefüttert oder ungefüttert nähe.

1. Der Schnitt:

Was soll es denn für ein Blazer werden? Immer wieder die erste Frage! Soll der Blazer kurz, mittel oder lang sein? Soll die Silhouette eher fitted, boxy oder sogar oversized sein? Was für ein Revers mag ich für mich besonders gern? Nach Smokingart, in Schalform oder retro? Wie groß soll der Ausschnitt sein? Klassisch, weit ausgeschnitten oder hochgeschlossen?

Es gibt noch viele weitere Fragen, doch dies wird ja ein Blogartikel & keine Enzyklopädie …

2. Das Material:

Ist das Material sehr fest, braucht es nicht unbedingt ein Futter, damit der Blazer formstabil ist. Bei sehr weichem & dünnem Material, kann es sinnvoll sein, den Blazer zu füttern, damit er seine Form behält & nicht wie ein Shirt alles was darunter ist preisgibt. Sehr warmes Material wie Wintersweat braucht eher kein Futter, da sonst Saunaalarm ausgelöst werden könnte … hier kann jedoch ein Teilfutter (Schultern & oberer Rücken) genau die gewünschte Stabilität geben.

Mir sind da ja die bequemen Stoffe immer die liebsten!

3. Die Jahreszeit:

Ein Sommerblazer kommt eher ohne Futter daher. So kommt es eventuell nicht so schnell zu Schwitzilatäten … Ein Blazer für Herbst/ Winter kann schon eher ein Futter brauchen, da es trotz Heizung auch in Innenräumen etwas kühler ist.

4. Dieses Futter soll es sein:

Hier ist die Auswahl ziemlich groß! Meine Präferenz sind Futterstoffe mit Stretchanteil oder Kombinationen aus zum Beispiel einem Baumwollstoff für das Innenleben und klassischen Futtertaft für die Ärmel, damit meine Arme gut hineingleiten können.

5. DIE Details:

Ich mag ja das Besondere. Gerade mit Futterstoff & Details lässt es sich herrlich spielen! Ein sehr schlichter Stoff in Kombination mit einem kontrastfarbigen oder gemusterten Futter mag ich sehr! Besonders edel finde ich es, wenn dann noch eine Paspel zwischen Hauptstoff und Futterstoff eingearbeitet ist.

& was mache ich, wenn ich weiß, was ich wie nähen will?

Genau! Ich mache es einfach …

Nun ist Anfang der Woche bei mir eine neue Variante eingezogen.

Aus einem wunderbar zu verarbeitenden & zu tragenden Wildlederjersey ist eine blazerartige Jacke entstanden. Natürlich ist es mein eigener Schnitt in abgewandelter Form. Ich liebe die Jacke schon jetzt sehr ♥️!

Meine Minna hat diesmal Modell gestanden:

Die Jacke ist mit 4 Druckknöpfen verschlossen, für deren Annähen ich länger gebraucht habe, als für das Nähen der Jacke …

Um das Ausreißen der Knöpfe zu vermeiden, habe ich die Knopfleiste doppelt gearbeitet.

Das tolle an diesem Material ist, dass es nicht versäubert werden muss & Dank meines Rollschneiders schon sehr sauber zugeschnitten ist.

Am Rücken siehst Du meine bewusst anders gearbeitete Naht. Die Stoffe überlappen knapp und da habe ich einfach entlang genäht.

Am Ärmel wollte ich wieder ein besonderes Detail haben, was ich sehr gerne mag!

Ich hoffe Du kannst ein paar Ideen & Inspirationen mitnehmen. Mein neues Teil ist für mich definitiv ein Business-Begleiter, der sehr kombinationsfreudig ist & das ganz ohne Futter!

Wenn Du für Dich Etwas mitgenommen hast, freue ich mich, wenn Du es mir mitteilst!

Ich wünsche Dir jetzt einen wunderbaren Sonntag & ein wenig (Näh)Zeit für ein tolles Projekt ♥️

Me Made Mittwoch oder was brauchts im Schrank …

… für den Sommer 2019?

Genau das ging mir durch den Kopf, als ich vor meinen Stoffbergen stand!

Schließlich bin ich im April & Mai etwas eskaliert beim Stoffkauf … Seitdem ich mir darüber im Klaren bin, welche Farben ich für mich mag, fällt es mir noch schwerer mich am Riemen zu reißen!

Ganz obenauf lag ein wunderbarer, fester Jersey in taubenblau ♥️! Ehrlich gesagt haben wir zwei ziemlich intensiv darüber diskutiert, was er werden wollte.

Kleid oder Shirt & Rock? Gefühlt ein bisschen wie „sein oder nicht sein“…

Wir haben uns dann auf Shirt & Rock geeinigt!

Die Wahl fiel auf meine Schnitte für das Schößchenshirt & dem Bleistiftrock.

So ungefähr sehen die Schnitte im Bruch aus:

Zuerst habe ich den Rock zugeschnitten, denn der darf nicht zu kurz sein.

Ich mag diesen schlichten Schnitt, weil er in meiner Garderobe ein wahres Kombinationswunder ist.

So sieht er nun aus:

Danach habe ich das Shirt zugeschnitten und da ich 3 m Stoff gekauft hatte, wurde es dann mit dem Schößchen etwas knapp … Mein Schößchen ist nämlich ein wahrer Stoff-Fresser! Also habe ich das Schnitt-Teil auf die Stoffmenge angepasst. Nun ist es deutlich weniger ausgestellt als meine übrigen Shirts. Angezogen gefällt es mir sehr gut.

So sieht das Shirt aus:

Genäht habe ich die Kombination Anfang Mai und natürlich gab es im Rahmen des Me Made May Auftritte für die Teile. Das Shirt hatte sogar zwei Auftritte! Einmal an Tag 7 in Kombination mit einer Hose & einem Blazer. Der zweite Auftritt war an Tag 27 in Kombination mit dem Rock & ich kann nur sagen, dass ich mich darin sauwohl gefühlt habe!

Als ich dieses Foto dann gesehen habe, fiel mir ein, dass meine Mutter in den 80ern ein ähnliches Kleid hatte. Allerdings war der Rock schwarz und das Oberteil hatte Puffärmel und war knatsch-pink mit schwarzem Muster! Damals totschick!

Mir ist ja das Taubenblau lieber & auch die separaten Teile. Dennoch versuche ich die Teile nur gemeinsam zu waschen, damit die Farbe bei beiden Teilen gleich bleibt.

Da heute Mittwoch ist, verlinke ich schnell zum Me Made Mittwoch & schaue dort, was die Anderen sich Tolles genäht haben ♥️.

Ich wünsche Dir einen wunderbaren Mittwoch & lehne mich entspannt zurück, denn heute ist mein erster Urlaubstag 😎

Der Mai war …

… ein ganz schön aufregender Monat!

Zum ersten Mal habe ich es geschafft wirklich jeden Tag (manchmal auch in der Nacht) selbstgenähte Kleidung zu tragen ♥️

Woche 1:

In der ersten Woche des Me Made May habe ich alte, schon etwas abgeliebte Stücke getragen & auch neue, heiß geliebte Teile, wie die beiden Blusen nach meinem selbst erstellten Schnitt.

Ungewohnt war für mich auf jeden Fall, jeden Morgen mehrere Bilder zu machen & sowohl auf Facebook, als auch bei Instagram hochzuladen.

Woche 2:

Auch hier gibt es wieder Altes & Neues aus meinem Schrank, wobei nicht alle Teile Me-Made sind. Die Jeans und das graue Shirt sind gekauft.

Woche 3:

In Woche 3 habe ich gesundheitlich ein wenig geschwächelt & der Me Made May wollte trotzdem bedient werden…

Besonders die beiden roten Kleider mag ich total gern! Vom Stil her sind sie total unterschiedlich, doch beide Stile haben in meinem Schrank ihre Berechtigung. Das Jerseykleid gibt es seit letzten Sommer bereits in dunkelblau. Das Leinenkleid gab & gibt es in verschiedenen Variationen. Unter anderem als Partykleid aus diesem Blogpost, aus Jeans-Jersey, aus weißer Baumwollspitze & mit alternativem Rockteil aus fein hellblau-weiß gestreifter Webware (Tag 31). Mein Allrounder sozusagen!

Woche 4:

Hier habe ich Dir auch eines meiner Nachthemden gezeigt (wie gut dass mir fast Nix peinlich ist …) & auch wieder Homewear.

An Tag 27 ist es das einzige Mal vorgekommen, dass ich ein Teil zum zweiten Mal getragen habe. Das Shirt hatte ich bereits an Tag 7 in anderer Kombination an. An Tag 27 dann mit dem dazugehörigen Rock!

Das Leo-Futter meines Rocks aus Wildlederjersey ist für mich selbst immer ein Freudenbringer, da es mich zum Schmunzeln bringt. Unerwartete Details mag ich nämlich besonders gern!

Woche 5 & Resümee:

Mein Lieblings-Schlafi, Homewear & mein neues Sommerkleid rundeten den Me Made May 2019 gelungen ab!

Das Sommerkleid hat gestern nochmal neue Ärmel bekommen, die etwas weiter sind (Juhu Bewegungsfreiheit) & die Rüsche an den Ärmeln war mir im Alltag dann doch zu viel … Jetzt isses perfekt!

Mein Resümee zum diesjährigen Me Made May ist, dass ich auf jeden Fall sehr schöne selbstgenähte Kleidung habe, die mich deutlich besser putzt als die meiste Kaufkleidung ♥️! Die Auswahl, die ich mir in den letzten Jahren ‚ernäht‘ habe ist deutlich größer als mir bewusst war & ich habe meine To-Sew-Liste zum Teil abgearbeitet, zum Teil überarbeitet & zum Teil erweitert!

Langweilig kann mir somit in den nächsten Monaten nicht werden & ich freue mich, dass ich nun, wo der Juni begonnen hat, wieder mehr Zeit zum Nähen & Ideen spinnen habe! Ich arbeite jetzt nämlich nur noch an 4 Tagen pro Woche & lasse mich vom Geschenk meiner Kreativität aus dem Alltag entführen …

Ich bin dann mal im Nähzimmer ♥️🧵🤩, denn ab Mittwoch habe ich Urlaub & bin zum letzten Mal in diesem Jahr mit der wunderbaren FRAU MAIER Stilberatung in Frankfurt am Main zu ihrem Live Event. Da will ich ja Kleider tragen, die mich putzen …

Das Bild ist vom Live Event im November 2018 & ich freu mich wie Bolle auf tolle Tage mit großartigen Frauen 🥰.

Was machst Du heute Schönes? Hast Du schon Urlaubspläne?

Ich wünsche Dir jetzt einen wunderbaren Sonntag & ein wenig (Näh)-Zeit für ein tolles Projekt ♥️

Ich liebe französische Nähte!

Hast Du auch Nahtvorlieben?

Für mich als bekennende faule Näherin war es lange Jahre zu viel Aufwand für meine Nähwerke die französische Naht zu verwenden.

Da mein Anspruch an die „innere Optik“ meiner Nähwerke gestiegen ist, kam ich irgendwann um die französische Naht nicht mehr herum …

Mein Herz hüpft, wenn mein fertiges Kleidungsstück auch von innen hübsch anzusehen ist!

Anleitung zum Nähen französischer Nähte:

Zuerst nähst Du die Teile links auf links zusammen. Dann schneidest Du die Stoffkante sauber zurück (so dass es nicht ausfranst bis zur Naht. Im Anschluss daran legst Du die Teile rechts auf rechts. Kleiner Tipp: Es hilft den Stoff dann zu bügeln, weil so die Naht sauberer wird. Zum Abschluss wird dann rechts auf rechts zusammengenäht mit einer Nahtzugabe, die das Innere umschließt.

Die Innenseite meiner neuen Bluse sieht dank der französischen Nähte auch auf der Innenseite toll aus & ich liebe sie schon jetzt sehr! Sie ist komplett mit französischen Nähten gearbeitet.

Das klappt natürlich nur entspannt, wenn der Schnitt bereits getestet ist, da Dich sonst der Nahttrenner sehr wahrscheinlich intensiver begleiten wird als Dir lieb ist …

Durch das schlichte Material kommt der Schnitt mit den Details sehr gut zur Geltung, wie ich finde.

Die französischen Nähte eignen sich besonders gut für zarte, transparente und empfindliche Materialien. Durch diese Technik haben Seide, Organza & Tüll für mich ihren Schrecken verloren.

Von hinten betrachtet fällt die Bluse durch die Kellerfalte gut über meinen Po, was ich besonders an Tagen ohne Blazer für die Arbeit mag. So fühle ich mich im Büro trotz fehlendem Blazer komplett angezogen.

Der Schnitt ist wieder mein selbst erstellter Schnitt.

Besonders in der Kombination mit dunkelblau mag ich die Bluse sehr gern! Der luftige Look entsteht durch den Schnitt in Kombination mit dem weich fließenden Blusenstoff. Schon jetzt ist die Bluse ein Lieblingsteil!

Was für Nähtechniken oder Nahtarten liebst Du?

Ich wünsche Dir einen wunderbaren Sonntag & ein wenig (Näh)Zeit für ein tolles Projekt ♥️!

Herzlichst, Deine Isa

Blazer im Business in großen Größen …

… müssen keine Säcke ohne Form sein!

In meinem Hauptjob gehört es an manchen Tagen dazu, businessmäßig gekleidet zu sein. Da ich mich in fast allen Kaufblazern in meiner Größe sowas von verkleidet fühle & dazu Dann auch noch aussehe wie die verschollene Cousine unserer Kanzlerin, kommt es für mich nicht in Frage, solche Teile zu tragen.

Die Schnitte, die mir gefallen, gibt es leider nicht als fertig genähtes Teil oder als Schnittmuster zu kaufen …

Wie ich bei der wunderbaren FRAU MAIER gelernt habe, wäre ich ziemlich blöd meine Sanduhr-Figur zu verhüllen. Die Designer wollen scheinbar in ü44 keine Taille sehen, ich jedoch schon!

Mir ist dann irgendwann bei Pinterest ein Blazer begegnet & schwupps war ich schockverliebt! Einige Details wie Rüschen waren allerdings nicht meins. Selbstredend gab es das Modell eh nur bis Gr. 42 …

Mein Glück ist, dass ich bei Kleidungsstücken in Schnitt-Teilen, bzw. in technischen Zeichnungen denke. So habe ich mich dann an die Schnitterstellung gemacht & es gibt diesen Blazer mittlerweile aus verschiedenen Materialien.

Mein liebstes Stück ist dieser schöne blaue Blazer aus edlem Stretchsamt von Armani. Der Stoff war ein Rest bei Mahler Stoffe. Ich habe den Rest des Ballens gekauft, nachdem ich wochenlang um den immer kleiner werdenden Ballen herumgeschlichen bin.

Ich liebe die kurze Form mit dem angedeuteten Schößchen (ja, ich lieeeebe Schößchen) & den großen Ausschnitt. Die leicht gepufften Ärmel mag ich so gern, weil sie meine Schultern auf das Maß meiner Hüften bringen. Mein Nähbienen-Herz schlägt für besondere Details, weshalb ich mich für die Unterlegung des Kragens mit mintfarbenem Futter entschieden habe, das ich noch im Bestand hatte.

Was das Innenleben angeht, habe ich mich hier für die ungefütterte Variante entschieden. Samt hat an sich schon wärmende Eigenschaften und ich trage im Herbst/ Winter im geheizten Büro noch ein langärmeliges Oberteil darunter. Der Stoff hat auch von selbst genug Stand.

Die Teile habe ich mit der Overlock versäubert, da Samt sonst ziemlich flusige Kanten hat. Am Kragen habe ich den Übergang mit Schrägband aus dünnem Jeansmaterial versäubert, da es mir so viel besser gefällt.

Die Näharbeiten hat meine liebevoll Minna genannte Maschine Dank eingebautem Obertransport super gewuppt! Ich bin nämlich ziemlich faul was Stecken und/ oder Reihen angeht …

Insgesamt habe ich hier scheinbar meine Blazer-Grundform gefunden. Der Blazer ist ein Key-Piece in meinem Schrank.

Was für eine Blazerform trägst Du gern?

Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag & hoffentlich ein bisschen (Näh)Zeit für Dich!

Herzlichst Deine Isa

*kann Spuren von Werbung enthalten wegen Markennennung (es wurde Alles selbst erstellt oder bezahlt)*

Wenn mir ein Kleid gefällt …

… aber die Details und Teile des Schnittes einfach nicht perfekt zu mir passen.

Genau das passiert mir immer wieder! Da ich seit meinem 14. Lebensjahr stolze 1,79m lang bin, sind Kaufkleider für meinen Geschmack oft zu kurz. Hinzu kommt, dass ich seit einigen Jahren besondere Anforderungen an Kleidung stelle durch meine Volumenverteilung. Durch besondere Bedarfe, dass es an manchen Stellen ein bis zwei Kleidergrößen Unterschied gibt, an anderen Stellen Flexibilität, bzw. Dehnbarkeit häufig erforderlich ist, kann Kaufkleidung diese Bedarfe häufig nicht bedienen. Wie soll das auch gehen? Körper sind total individuell! Das ist auch gut so, denn würden wir alle gleich aussehen, wäre das doch langweilig … Diese Vielfalt der Menschen, sowohl von Innen, wie von Außen ist für mich immer wieder spannend!

Nun zu meinem neuesten Kleid. Als ich im März mit der wunderbaren FRAU MAIER beim Live Event in Frankfurt war, kreuzte ein wirklich sehr schönes Kleid meinen Weg. Natürlich habe ich es anprobiert, obwohl die Schleife am hinteren Ausschnitt einen pinken Streifen hatte, was gar nicht in mein Farbkonzept passt. Dann hatte ich es an und …

… die Rüsche am Ärmel bin ich nicht, der Stoff war sehr schwer und sperrig, die Schnittführung hatte nette Details, aber sie waren nicht optimal für mich und selbstverständlich endete das Kleid mehr als eine Handbreit oberhalb des Knies. Also blieb es im Laden. Der Gedanke an dieses schöne und vor allen Dingen luftige Sommerkleid ließ mich nicht los!

Schon lange geplant fuhr ich mit einer lieben Freundin zu Stoff & Stil und fand den für mich perfekten Stoff für meine Variante des Kleides.

Es handelt sich um eine wunderschöne, leichte Batiststickerei.

Dann habe ich mich daran gemacht den Schnitt zu erstellen und konnte somit alle meine Wünsche berücksichtigen! Die Ärmel sind ganz schlicht, ohne Chichi. Die Nahtführung ist optimal für meinen Körper. Die Nahttaschen sind an der richtigen Stelle und sitzen nicht direkt unter der Brust. Die Schleife am hinteren Verschluss ist mit einer Nadel versehen und mittlerweile gibt es noch eine rote und eine graue Schleife zum wechseln. Den Kleidkörper habe ich mit einem Baumwolljersey aus meinem Bestand gefüttert. Da ich es auch im Büro tragen möchte, sollte der kommende Sommer erneut mit derart hohen Temperaturen aufwarten wie 2018, war mir das sehr wichtig.

Bisher kam mein Kleid zweimal zum Einsatz und ich habe mich rundum wohlgefühlt! Das ist auch der Grund, warum gestern der gleiche Stoff in weiß hier eingezogen ist. Für dieses Kleid habe ich mich allerdings gegen Futter entschieden. Es wird ein separates Unterkleid bekommen, um es noch luftiger zu gestalten.

Was machst Du, wenn Du ein Lieblingsteil genäht hast? Bist auch Du eine Serientäterin an der Nähmaschine?

Ich freue mich schon jetzt auf den Sommer und die luftigen Kleider, die bis dahin noch entstehen werden. Als nächstes steht dann allerdings ein Sommerblazer aus rosenholzfarbenem Leinen auf meiner To-Sew-Liste …

Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag mit hoffentlich ein wenig (Näh)Zeit für Dich ❤

Der Artikel enthält Werbung aus Überzeugung, alles wurde selbst erstellt, bezahlt und fotografiert!

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